Einen Social-Media-Manager einstellen
Die Einstellung im Social-Media-Bereich scheitert auf vorhersehbare Weise: ein Portfolio mit ansprechenden Posts, ein enthusiastisches Vorstellungsgespräch und sechs Monate später ein Account, der zwar veröffentlicht, aber nichts bewirkt.
Die folgenden Fragen trennen Menschen, die einen Account führen können, von solchen, die nur posten können.
Fragen, die sich lohnen#
| Frage | Wie eine gute Antwort klingt |
|---|---|
| Erzählen Sie mir von einem Monat, der schlecht lief | Ein konkreter Monat, eine Ursache, eine vorgenommene Änderung |
| Wer hat Ihren erfolgreichsten Content gefilmt? | Sie selbst oder sie haben es organisiert – nicht „der Kunde hat es geschickt" |
| Was würden Sie auf unserem Account weglassen? | Eine Meinung mit Begründung |
| Wie entscheiden Sie, was Sie posten? | Ein Formatsystem, keine Inspiration |
| Was berichten Sie und an wen? | Eine kleine Anzahl von Kennzahlen und einen Rhythmus |
Warnsignale, die Sie beunruhigen sollten#
- Ein Portfolio ohne Zahlen zu irgendeinem Post.
- Keine Meinung darüber, welche Plattform Sie aufgeben sollten.
- Kann keine Produktionsroutine beschreiben, nur Ideen.
- Spricht über Follower-Wachstum als Hauptziel.
- Musste noch nie auf einen verärgerten Kommentar antworten.
Geben Sie einen kleinen bezahlten Probeauftrag#
Bitten Sie um eine Woche echte Arbeit: einen Plan für den Monat, zwei produzierte Posts und eine kurze Notiz darüber, was sie ändern würden. Es kostet wenig und zeigt Ihnen das, was ein Vorstellungsgespräch nicht kann – ob sie produzieren können, nicht nur planen.
Bezahlen Sie den Probeauftrag. Unbezahlte Testaufgaben selektieren nach Verzweiflung statt nach Kompetenz.
Schaffen Sie die Voraussetzungen für Erfolg#
Zugang zum Produkt und zu den Menschen, Erlaubnis, Routinefragen ohne Genehmigung zu beantworten, eine festgelegte Reaktionszeit und eine Kennzahl, für die sie verantwortlich sind. Die meisten Social-Media-Einstellungen scheitern an Zugang und Freigaben, nicht an Fähigkeiten.
Häufig gestellte Fragen
Intern oder freiberuflich?
Intern, wenn Content von täglichem Zugang zu Ihrem Produkt oder Team abhängt. Freiberuflich, wenn die Arbeit stetig, aber gering ist.
Welche Erfahrung zählt am meisten?
Content produziert zu haben, nicht nur geplant. Fragen Sie, wer die Kamera gehalten hat.
Wie beurteilen wir ein Portfolio?
Fragen Sie nach Zahlen und Kontext. Ein hübsches Raster ohne Ergebnisse ist ein Design-Portfolio.
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